Lebensfrohe Menschen leben weniger lang

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Kaum zu glauben: Wer zu positiv denkt, beißt früher ins Gras. – Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler im Zuge einer umfangreichen Studie.

Demnach leben aufgeweckte, humorvolle Menschen kürzer, als jene, die weniger positiv eingestellt sind. – Am längsten leben im Schnitt solche, die überhaupt sehr zurückhaltend und vorsichtig sind.

Zu ihrer Persönlichkeit befragt wurden dazu 1.500 Kinder im Jahr 1921 im Alter von 10 Jahren. Die StudienteilnehmerInnen wurden dann von den Wissenschaftern ihr ganzes Leben lang begleitet und immer wieder zu ihrer Gesundheit, ihren sozialen Kontakten etc. befragt.

Die Erklärung erscheint easy: Lebenslustige Menschen neigen dazu, im Alltag eher Risiken einzugehen, als Menschen, die sich eher Sorgen machen. Das führt oft zu fahrlässigem Verhalten, wenn es um Themen geht, die für die Gesundheit und damit für die Lebensdauer von Bedeutung sind.

Übrigens fand man in dieser Studie heraus, dass das Zusammenleben mit einem geliebten Menschen oder einem Haustier zwar einen positiven Einfluss auf das Glücksgefühl einer Person hat, jedoch nicht das Leben verlängert!

Dieses Ergebnis, wonach positive Menschen kürzer leben, zwingt einem nahezu die Frage auf: Wozu entscheide ich mich? Will ich lieber kürzer leben, aber dafür Spaß haben und meine Jahre genießen – oder will ich länger auf Erden wandeln, indem ich eher negativ, ängstlich und vorsichtig bin?

Eigentlich kann es dafür nur eine Antwort geben…

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